In den letzten Tagen wurde das Argument der Frustration des Vertrags oder sogar Verlust der Grundlage für die Transaktion zunehmend verwendet. Dies ist der Fall, wenn sich die Umstände, die die Grundlage des Vertrages geworden sind, nach Vertragsschluss erheblich geändert haben und die Parteien den Vertrag nicht oder mit unterschiedlichem Inhalt geschlossen hätten, wenn sie diese Änderung vorhergesehen hätten. Ist dies der Fall, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Anpassung des Vertrags beantragt werden. iii) eine Fortsetzung des Mietvertrags würde den Vermieter daran hindern, die Immobilie in geeigneter Weise kommerziell zu nutzen. Ein solcher Fall wäre der Fall, wenn der Vermieter aus rechtlichen Gründen daran gehindert würde, die Nutzung des Mietgegenstandes zu gewähren, d. h. wenn der Grund aus dem Zustand des Mietgegenstandes selbst stamme. Dies wäre z.B. der Fall, wenn die Nutzung der Mietimmobilie baurechtlich nicht zulässig wäre.

Im Hinblick auf die jetzt erfolgten Betriebsschließungen wird entscheidend sein, ob die Schließung dem Bereich des Vermieters oder des Mieters zugeordnet wird. Die normale Kündigungsfrist beträgt drei Monate für Mieter und Vermieter. Die Kündigungsfrist für beide Parteien verlängert sich um drei Monate nach 5, 8 und 10 Jahren ununterbrochener Belegung der Immobilie. Eine kürzere Kündigungsfrist für den Mieter kann erst vereinbart werden, wenn der Mietvertrag unterschrieben wird. Mieter können auch kürzere Kündigungsfristen vorgeben, wenn der Vermieter eine Mieterhöhung ankündigt oder einen Sanierungsplan für die Immobilie vornimmt, der zu höheren Mietzahlungen führt. Es ist auch üblich, dass der Mieter auch eine Haftpflicht- und/oder Inhaltsversicherung für die Immobilie abschließen sollte. Oft vergessen, ist das Übergabeprotokoll eigentlich ein integraler Bestandteil des Vertrages. Da der Vermieter nicht verpflichtet ist, ein Protokoll zu unterzeichnen, ist es ratsam, eine Vorlage und einen Zeugen mitzubringen. Das Protokoll gibt den Zustand der Wohnung an, wenn der Mieter einzieht.

Es muss im Detail ausgefüllt werden, auflistung alle Mängel, wie auch geringfügig, wie Kratzer, Flecken oder andere Schäden, um den Mieter am Ende des Mietvertrages zu schützen. Es wird empfohlen, Fotos von allen Schäden oder nicht renovierten Teilen der Wohnung zu machen. In der Praxis kann ein Vermieter in Deutschland den Mietvertrag daher nur in drei Fällen kündigen: In der Regel enthalten Mietverträge keine Bestimmungen über das Auftreten einer globalen Pandemie, die sich nun aber nachhaltig auf viele Mietverträge auswirkt.